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Hundehaftpflichtversicherung Vergleich, Tests & Tipps: Günstige Hundehaftpflicht online abschließen

Bild Hundehaftpflicht: Hund liegt im Gras

Die Tierhalterhaftpflicht ist eine private Haftpflichtversicherung für Tierhalter. Für Hunde wird diese als Hundeversicherung, Hundehaftpflicht bzw. Hundehaftpflichtversicherung bezeichnet. Sie ist in verschiedenen Bundesländern eine „echte Pflichtversicherung“.

Informieren Sie sich über alle relevanten Themen rund um das Thema Hundehaftpflichtversicherung. Brauchen Sie aktuell eine neue Hundehaftpflichtversicherung, können Sie diese einfach und schnell auf dieser Seite abschließen oder auch eine persönliche Beratung anfordern.

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Hundehaftpflicht Testsieger – Der Test von Stiftung Warentest (Stand: 2/2016)

In der Ausgabe 1/2011 hat die Zeitung Finanztest (herausgegeben von Stiftung Warentest) zuletzt eine Untersuchung von Hundehaftpflichtversicherungen durchgeführt. Untersucht wurden 82 unterschiedliche Tarife. Von diesen wurden 56 Tarife im Test genauer vorgestellt. Besonders günstig im Rahmen der definierten Mindestleistungen hatten die Tarif der Baden-Baadener, DFH, Haftpflichtkasse Darmstadt (Tarif: Plus), Hanse Merkur und NV (Tarif: max.) abgeschnitten. Da der aktuellste Test der Stiftung Warentest schon einige Jahre zurückliegt, sollten Sie bei Ihrer Auswahl aktuellere Testergebnisse heranziehen. Zudem sollten Sie Ihre individuelle Situation berücksichtigen. Hierzu gehören insbesondere die Hunderasse und ob Sie mehrere Tier versichern möchten.

Geprüfte Kriterien der Stiftung Warentest (1/2011)

Mindestleistungen:

  • 3 Millionen Deckungssumme für Personen- und Sachschäden
  • Vermögensschäden von zumindest 50.000€

Versicherungsleistungen:

  • Mietsachschäden
  • Zeitlich begrenzte Auslandsaufenthalte
  • Deckschäden
  • Zeitweise Mitversicherung von Welpen

Sonstige betrachtete Kriterien:

  • Vom Versicherungsunternehmen als Kampfhunde oder gefährliche Hunde werden je nach Gesellschaft nicht oder nur gegen Zuschlag versichert. Gerade für Besitzer eines entsprechenden Hundes gilt es genau hinzusehen und nicht nur einen „im Allgemeinen sehr günstigen Tarifs“ auszuwählen.
  • Beitragsrabatte für mehr als ein Tier werden von den Versicherungsgesellschaften sehr unterschiedlich gehandhabt. Zumeist wird entweder kein Rabatt gewährt oder ein Rabatt ab dem zweiten Tier. Mitunter aber auch erste ab dem dritten oder vierten Tier.

Alle entsprechenden Angaben welche die Stiftungen Warentest in ihrem Finanztest Beitrag betrachtet hat, finden Sie auch topaktuell in unserem online Hundehaftpflichtversicherung Vergleichsrechner. Zudem können Sie direkt verschiedenen relevanten Tarif miteinander vergleichen und erhalten passende Tarife zu genau der Hunderasse die sie versichern möchten. Für „Kampfunde“ oder beim versichern mehrere Hunde haben Sie im Rechner automatisch die richtigen Beiträge.

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Wofür brauche ich eine Hundehaftpflichtversicherung?

Hundehaftpflicht Versicherung für Hundehalter empfehlenswertEntsteht einer dritten Person ein Schaden durch den eigenen Hund, dann ist der Besitzer in vollem Umfang haftbar – unabhängig davon, ob den Hundebesitzer eine Schuld trifft oder nicht. Er ist für seinen Vierbeiner verantwortlich. Kommen andere Personen zu Schaden, kann es zu enormen Folgekosten kommen.

Beispiel: Ein Hund führt beim Spielen den Unfall einer Gruppe von Fahrradfahrern herbei. Neben dem Schaden an den Fahrrädern und den medizinischen Behandlungen ist der Hundebesitzer auch für weitere Folgekosten verantwortlich. Sind einer oder mehrere der Geschädigten nun dauerhaft arbeitsunfähig, sind finanzielle Schäden bis in die Millionen möglich. Kosten durch absichtlich herbeigeführte Schäden werden durch eine Hundehaftpflichtversicherung natürlich nicht gedeckt.

Ebenso sind in aller Regel Schäden an der eigenen Person und dem eigenen Eigentum nicht vom Versicherungsschutz erfasst. Die eigenen Schuhe oder der eigene Sessel liegen somit im Risiko des Besitzers. Die Schuhe eines Besuchers hingegen sind vom Schutz erfasst.

Wer muss eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließen?

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Hundehaftpflichtversicherung in den folgenden Bundesländern: Hamburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen. In den anderen Bundesländern besteht (noch) keine Pflicht. Zu Diskussion steht dies jedoch immer wieder auch in den übrigen Bundesländern. Jeder Hundebesitzer sollte eine Hundehaftpflicht haben.
Der Abschluss einer Tierhalterhaftpflichtversicherung für Kleintiere ist nicht notwendig. Meerschweinchen, Hasen, Vögel, Hamster & co. sind über die normale private Haftpflichtversicherung des Besitzers abgesichert. Das gilt ebenfalls für Katzen, sofern es sich nicht um Großkatzen handelt. In jedem Fall sollten Sie natürlich über eine ganz normale private Haftpflichtversicherung verfügen – unabhängig davon, ob Sie ein Haustier besitzen oder nicht!

Hundehaftpflicht Vergleich: Günstige Hundehaftpflichtversicherung online abschließen

Haben Sie bereits alle wesentlichen Punkte über die Hundeversicherung kennengelernt? Im Folgenden finden Sie die Antwort auf Fragen, die vor einem Abschluss häufig auftreten. Wollen Sie direkt online die Tarife vergleichen, können Sie dies direkt mit unserem Hundehaftpflichtversicherung Vergleichsrechner tun.

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Was sind die einzelnen Leistungen einer Hundehaftpflichtversicherung?

Hundebesitzer tun gut an einer HundehaftpflichtversicherungDie Deckungssumme gibt an, bis zu welcher Höhe die Versicherungsgesellschaft für die durch den Hund verursachten Schäden aufkommt. Übersteigt die Schadenshöhe die Deckungssumme, ist für den Rest der Hundebesitzer haftbar. Da die Beiträge bei höheren Deckungssummen nur wenig ansteigen, sollten Sie mindestens 5 Millionen, besser noch 10-20 Millionen Euro Deckungssumme vereinbaren. So gehen Sie auf Nummer sicher, wenn es einmal zu einem Schaden mit großem monetären Ausmaß kommen sollte.

Wesentliche Hundehaftpflicht Leistungen – Deckungssummen nach Schadenstyp

  • Personen- und Sachschäden Hund: Hierunter fallen alle Schäden, die aufgrund des Hundes anderen Personen bzw. deren Eigentum widerfahren. Beispiele wären Bisswunden und zerrissene Bekleidung. Eine weitere, sehr wichtige hiermit abgedeckte Schadensursache sind Beschädigungen von Fahrzeugen oder Verletzungen von Personen im Straßenverkehr. Reißt ein Hund sich etwa von der Leine und rennt auf die Straße, kann es leicht zu einem größeren Verkehrsunfall kommen.
  • Vermögensschäden Hund: Alle Vermögensschäden bei Dritten, die indirekt aus einem Vorfall resultieren, sind in diesem Bereich einzuordnen. Gerade hier können hohe Schadenssummen anfallen. Es könnte etwa ein Geschädigter einen wichtigen Geschäftstermin mit entsprechenden finanziellen Folgen verpassen. Oder es kommt durch eine gesundheitliche Beeinträchtigung sogar zu langfristigen Einnahmeausfällen.
  • Mietsachschäden Hund an unbeweglichen Objekten: Hierzu gehören Schäden, die der Hund an Türen, Böden, Wänden oder anderen nicht beweglichen Mietobjekten (z.B. Ferienwohnungen oder Hotelzimmern) verursacht hat. Ein „Klassiker“ sind hier etwa Kratzspuren an Türen eines Hotels. Als Deckungssumme sind in diesem Bereich auch einige zehntausend Euro im Prinzip ausreichend. Hochwertige Tarife kosten allerdings nur unwesentlich mehr und erstatten die Schäden bis zur allgemeinen siebenstelligen Deckungssumme.
  • Mietsachschäden Hund an beweglichen Objekten: Richtet der Hund einen Schaden an Einrichtungsgegenständen in Mietobjekten an, erstattet die Versicherung diese. Hierzu zählen etwa Gardinen, Geschirr oder Möbel. In diesem Bereich reichen einige tausend Euro Deckungssumme in der Regel aus. Auch hier versichern hochwertigere Tarife für nur wenige Euro mehr jährlich bis zur allgemeinen Deckungssumme im siebenstelligen Bereich.

Vereinbarung einer Hundehaftpflicht mit Selbstbeteiligung

Wird bei dem Versicherungstarif eine Selbstbeteiligung im Schadenfall vereinbart, gilt dieser Selbstbehalt für jeden einzelnen Schadensfall. Also jeden einzelnen Schadenseintritt, den der Hund verursacht hat. Folgeschäden, die nicht in direktem Zusammenhang mit dem durch den Hund verursachten Schaden stehen, sind nicht versichert.

Wo und wann gilt der Schutz durch Hundehaftpflichtversicherungen?

Im Rahmen der Hundehaftpflichtversicherung versichert sind Familienangehörige, in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen und eventuelle Mitbesitzer des Hundes. In aller Regel zudem die nicht gewerblichen Hüter des Hundes für den entsprechenden Zeitraum. Die genauen Regeln können dem Versicherungsvertrag entnommen werden.

  • Auslandsaufenthalt: Meist besteht bei Hundehaftpflichtversicherungen ein weltweiter Schutz ohne Einschränkungen. Bei einigen zumeist günstigen Tarifen gibt es Einschränkungen, wie etwa die zeitliche Begrenzung auf 1 Jahr außerhalb der Europäischen Union.
  • Leinenzwang: Bei Tarifen mit Leinenzwang leistet die Hundehaftpflichtversicherung nur, sofern der Hund an der Leine geführt wurde. Das grenzt die Leistung derart ein, dass Sie einen solchen Tarif nicht abschließen sollten.
  • Welpen: Bei vielen Versicherungen sind Jungtiere einige Monate kostenfrei mitversichert. Üblich sind Zeiträume zwischen 6 und 12 Monaten und dass die Jungtiere noch im Besitz des Versicherungsnehmers sind.
  • Fremdhüterrisiko: Ist diese Leistung im Tarif enthalten, dann leistet die Versicherung auch für alle anderen Personen, sofern diese Ihren Hund zeitweise hüten (nicht gewerbsmäßig). Die Leistung ist üblich. Zur Sicherheit sollten Sie bei der Auswahl Ihres Tarifs im Vergleichsrechner jedoch trotzdem darauf achten, dass das entsprechende Häkchen gesetzt ist.
  • Nebenberufliche Tätigkeiten: Erzielen Sie gewerblich Einnahmen aus einer Nebentätigkeiten mit Ihrem Hund (z.B. Vermietung oder Schulungen), sollten Sie eine persönliche Beratung anfordern, um den passenden Tarif zu finden.

Vom Versicherungsschutz nicht erfasst sind bei nahezu allen Hundehaftpflicht-Tarifen Personen- und Sachschäden, die den Hundehalter selbst betreffen („eigene Schäden“). Das gilt ebenso für alle sonstigen durch den Vertrag abgesicherten Personen (z.B. in häuslicher Gemeinschaft lebende Familie) und alle entsprechenden Haftpflichtansprüche dieser Personen. Weiterhin alle vorsätzlich durch den Hundehalter herbeigeführten Schäden.

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Was kostet eine günstige Hundehaftpflichtversicherung?

Hundehaftpflicht Versicherungen vergleichen Der Beitrag hängt insbesondere von den Leistungen, der Rasse und der Versicherungsgesellschaft ab. Bei einer maximalen Schadenssumme von 5 Millionen Euro und einer Selbstbeteiligung von 150€ erhalten Sie Tarife für die meisten Hunderassen bereits ab etwa 40€ jährlich. Zum Beispiel für: Chihuahua, Labrador, Französische Bulldogge, Yorkshire Terrier, Deutscher Schäferhund, Jack Russell Terrier, Mops, Australian Shepherd und Dackel. Für nur wenige Euro mehr finden Sie im Hundehaftpflicht Vergleichsrechner Angebote auch ohne Selbstbeteiligung und/oder einer Deckungssumme von 10 Millionen Euro und sehr umfangreichen Leistungen.

Hunderassen, die von den Versicherern als „Kampfhunde“ eingestuft werden, sind natürlich ebenfalls versicherbar. Auch wenn Ihr „Kampfhund“ noch so lieb ist und sachgerecht wie verantwortungsvoll gehalten wird: Diese Rassen (sowie Kreuzungen untereinander und mit anderen Rassen) haben aufgrund des statistisch höheren Schadensrisikos einen etwas höheren Versicherungsbeitrag.
Hierzu gehören in der Regel: Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, American Pit Bull Terrier und Bullterrier. Die Tarife beginnen hier eher in der Größenordnung von 150-200€ und werden von weniger Gesellschaften angeboten.
Weitere Möglichkeiten für eine besonders günstige Hundehaftpflichtversicherung:

  • Einige Versicherungen gewähren einen Rabatt, wenn beim Hundehaftpflicht-Vertrag eine Laufzeit von mehr als einem Jahr vereinbart wird.
  • In machen fällen wird bei jährlicher Zahlung der Beiträge ein Nachlass gewährt.

Erhalte ich Rabatt wenn ich eine Hundehaftpflicht für mehr als einen Hund abschließe?

Rabatt für mehrere Hunde bei der HundehaftpflichtJa, viele Anbieter gewähren einen Rabatt, wenn Sie mehr als einen Hund versichern. Die Rabatte unterscheiden sich stark je nach Gesellschaft. Haben Sie bereits eine Versicherung und möchten einen weiteren Hund versichern, lohnt es sich, einen Hundehaftpflicht Versicherungsvergleich durchzuführen. Sparen Sie durch einen Wechsel genug, sollten Sie Ihren alten Vertrag kündigen. Dann versichern Sie beide Hunde bei dem günstigsten Anbieter. Prüfen Sie die Kündigungsfristen in Ihren Vertragsunterlagen.

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Kann ich meine Hundehaftpflichtversicherung direkt online abschließen?

Ja, nutzen Sie hierzu unseren online Hundehaftpflichtversicherung Vergleich. Sie können schnell und übersichtlich die Tarife vergleichen. So finden Sie bequem die günstigste Hundehaftpflicht und können diese direkt online abschließen. Ihr Vorteil: Einige Gesellschaften bieten online besonders günstige Hundehaftpflicht Tarife an.

Möchten Sie lieber eine persönliche Beratung durch einen Makler, können Sie auch eine Anfrage stellen. Ein kompetenter Versicherungsexperte meldet sich dann bei Ihnen. Hier einen persönlichen Hundehaftpflichtversicherung Vergleich anfordern. Die Beratung ist für Sie kostenlos und ohne Verpflichtung.

Special: Schuldig geboren? Kampfhunde in Deutschland

Im ursprünglichen Sinne bezeichnet Kampfhunde solche Hunde die für Hundekämpfe oder Tierkämpfe gezüchtet und eingesetzt wurden (Hund gegen z.B. Bären, Löwen, Bullen).Da sich bei den meisten Kämpfen Menschen mit in der Kampfarena befanden, war in Zucht und Ausbildung ein besonders wichtiger Aspekt darauf zu achten, dass gegenüber Menschen kein aggressives Verhalten gezeigt werden durfte. [Quelle: S. 120 & 150

Praktisch sind in fast allen Ländern der Welt entsprechende Kämpfe inzwischen verboten. Im historischen Sinne besitzt der Begriff "Kampfhund" in Deutschland daher keine Relevanz mehr.

Umgangssprachlich wird der Begriff Kampfhund heute insbesondere für bestimmte Hunderassen verwendet sowie für als subjektiv wahrgenommen gefährliche oder tatsächlich aggressive einzelne Hunde. Hierzu gehören insbesondere:

  • American Staffordshire Terrier
  • American Pit Bull Terrier
  • Bullterrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Kreuzungen dieser Rassen

Im amtlichen Sinne ist zumeist die Rede von "gefährlichen Hunden", wodurch Gruppen, Rassen oder einzelne Tiere bezeichnet werden können. In Baden-Württemberg wird in der "Kampfhunde-Verordnung" sowohl der Begriff Kampfhunde als auch der Begriff "gefährlicher Hund" definiert.

Grundsätzlich sind die gesetzlichen Regelungen insbesondere auf Ebene der Bundesländer geregelt. Für die in der oben stehenden Liste genannten Rassen bzw. Kreuzungen existiert jedoch ein Gesetz des Bundes, welches es verbietet entsprechende Tiere nach Deutschland zu bringen. Zudem sind die Regelungen des entsprechenden Bundeslandes zu beachten.

In den entsprechenden deutschen Gesetzen und Verordnungen ist geregelt wann ein Hund als gefährlicher Hund eingestuft werden muss. Abgesehen von Niedersachsen definieren alle deutschen Bundesländer insbesondere bestimmte Hunderassen als gefährliche Hunde. Diese werden in den sogenannten "Rasselisten" aufgeführt und als "Listenhunde" bezeichnet. Die Einordnung können sich je nach Bundesland stark unterscheiden. In Brandenburg etwa gilt ein Rottweiler als gefährlich, wogegen er in den anderen 15 Bundesländern nicht als Listenhund geführt wird. (Rasselisten in Deutschland). In vielen Bundesländern können Listenhunde durch einen Wesenstest widerlegen, dass sie gefährliche Hunde sind.

Einschränkungen und Auflagen für "gefährliche Hunde"

Mögliche Beschränkungen für die Hundehalter bestimmter Rassen oder einzelner Hunde sind insbesondere:

  • Hundeführerschein und/oder Führungszeugnisse
  • Volljährigkeit des Hundehalters
  • Gesicherter Besitz durch Umzäunung

Mögliche Beschränkungen / Auflagen für bestimmte Rassen oder einzelne Hunde:

Kritik an Rassenlisten & Kampfhundeverordnungen

Eine Reihe von Insititutionen hält die Rasselisten für nicht oder nur begrenzt sinnvoll. Hierzu gehören unter anderem der Deutsche Tierschutzbund, der Bundesverband Praktischer Tierärzte sowie die Bundestierärztekammer.

Die von der Politik und Medien suggerierte Entwicklung einer hohen oder zunehmenden Anzahl tödlicher Zwischenfälle durch Hunde- Angriffe entspricht nicht den Tatsachen und lässt zumindest die Begründung für die Verschärfungen der Gesetzeslage bezweifeln. Für den vom Bund veröffentlichten Zeitraum 1998-2007 weist die offizielle Statistik  für Berlin, Bremen, Saarland und Schleswig Holstein sogar 0 Todesfälle durch Hunde-Angriffe aus. Über alle Bundesländer hinweg wurden in den 10 Jahren 39 Todesfälle registriert, was im Schnitt etwa alle 4 Jahre einen Fall pro Bundesland entspricht und die subjektiv wahrgenommene und medial vermittelte Gefährdung nicht widerspiegelt. Welcher Anteil dabei überhaupt auf "gefährliche Hunde" zurückgeht ist nicht bekannt.

Folgerichtig hat auch das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom März 2004 zum "Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetz" [details] darauf hingewiesen, dass der Gesetzgeber seine angenommene Gefährlichkeitsprognose stärker als bisher überprüfen und seine Regelungen anpassen muss, sofern die Annahmen sich nicht bestätigen. Das Gesetz selbst wurde als vereinbar mit dem Grundgesetz eingestuft.

Das im früher geplanten Gesetz (Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde) vorgesehene Zuchtverbot wurde durch das Bundesverfassungsgericht hingegen für nichtig erklärt.